Warther Geschichten – Objekte erzählen
Ort: Heimatstube an der Kirche, Warther Dorfstraße, 17268 Boitzenburger Land
Öffnungszeiten: Sonntags Juli, August, 14 – 17 Uhr, mit Kaffee und Kuchen gegen Spende
Die Ausstellung im wahrscheinlich kleinsten Dorfmuseum Deutschlands lädt dazu ein, die Geschichte von Warthe anhand besonderer Alltagsgegenstände und Erinnerungsstücke zu entdecken. Ein Blaubeerkamm, ein verrosteter Stahlhelm, eine Kasperlefigur oder ein verkohlter Balken stehen stellvertretend für insgesamt 20 Objekte, die von Menschen, Ereignissen und Wendepunkten der Dorfgeschichte erzählen.



Die Ausstellung verbindet persönliche Erinnerungen mit der historischen Entwicklung des Ortes und macht Geschichte anhand konkreter Gegenstände erfahrbar. Ergänzt wird sie durch eine Informationstafel am Ortseingang, die sich insbesondere mit den dramatischen Ereignissen des April 1945 beschäftigt. Damals lieferten sich sowjetische Truppen und Einheiten der SS in Warthe einen sinnlosen Endkampf, bei dem nahezu das gesamte Dorf zerstört wurde.
Die ausgestellten Objekte und die dazugehörigen Geschichten wurden von Warther Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen eines Erzähl-Cafés zusammengetragen. Weitere Recherchen erfolgten durch die Geschichts-AG des Kultur- und Heimatvereins Warthe mit Richard Koch, Birgit Mandel, Kyra Maralt, Wolfgang Pokrandt und Roland Rischer. Die grafische Gestaltung übernahmen Isolde Frey und Sophia Ulbrich.
Die Denkstätte und die Ausstellung wurden mit finanzieller Unterstützung des Landes Brandenburg sowie der Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark realisiert.
Weitere Informationen unter Birgit.Mandel@gmx.de

